Häufig gehen wir neue Ideen voller Enthusiasmus an, doch je größer oder komplexer das Vorhaben bzw. Projekt, desto mehr Hürden begegnen uns auf dem Weg zum Ziel. Mit jeder Herausforderung, steigt dir Wahrscheinlichkeit, die Idee, das Vorhaben oder Projekt wieder sausen zu lassen. Es erscheint langatmig, anstrengend, (Selbst-) Zweifel kommen hoch. Um uns herum lauern Menschen, die scheinbar nur darauf warten, den Spruch „Das habe ich dir doch gleich gesagt, dass das nicht funktioniert“, von sich zu geben.
Und zu oft lassen wir uns von äußeren Umständen entmutigen, hören auf, bevor wir wirklich wissen, ob es funktioniert hätte, geben dem inneren „Schweinehund“ nach, verlieren uns wieder im Alltagstrott oder Hamsterrad.

Eine Idee, die nicht umgesetzt wurde, können wir jedoch nicht als gescheitert bewerten. Und auch nach der Umsetzung sind es meist kleine Hebel, die einen entscheidenen Einfluss darauf haben, ob etwas Erfolg oder Misserfolg hat.

Doch viele Menschen kommen erst gar nicht an diesen Punkt, weil sie Ideen, Projekte, Vorhaben schon viel eher wieder verwerfen – sie scheitern nicht, sie kapitulieren.

Denk mal drüber nach:
Wie viele Ideen hast du täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich?
Wie viele davon nimmt du dir vor, anzugehen?
Wie viele davon, die du umsetzen wolltest, hast du auch wirklich umgesetzt?
Wie viele von den Umgesetzten waren erfolgreich oder auch nicht?
Was genau hat zu diesem Erfolg bzw. Misserfolg beigetragen?

Reflektiere dein Handeln. Leite Lessons Learned für dich ab. Sprich bei Bedarf mit Gleichgesinnten darüber, um neue Perspektiven und Erkenntnisse für dich zu generieren. Und triff eine Entscheidung, wie du in Zukunft mit neuen Ideen, Vorhaben und Projekten umgehen willst, um sicherzustellen, dass es sich nicht einfach nur um Kapitulation handelt.

Viel Spaß dabei… 😉

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