Vor Kurzem haben wir in einer Doppelfolge im Deep Talk Club auf Clubhouse zunächst beleuchtet, was es genau mit dem Ausdruck „Eigenlob stinkt“ auf sich hat: Ist Eigenlob per se schlecht oder wurde es uns nur antrainiert? Gibt es Kontexte, in denen es sogar angebracht wäre, mehr Eigenlob im Sinne des Selbstmarketings zu platzieren? Wie gehen wir selbst damit um und wie reagieren wir auf andere, wenn sie Eigenlob betreiben?

Am zweiten Tag haben wir zwei Buchstaben verändert, um den Ausdruck „Eigenlob stinkt“ in ein „Eigenlob stimmt“ zu verwandeln. Aufgabe war, dass wir auf dieses Jahr zurückblicken und Beispiele finden, auf die wir richtig stolz sind, um sie im Raum mit den anderen zu teilen – ein Raum also,  indem ausdrücklich dazu aufgefordert wurde, Eigenlob zu betreiben. Dabei wurde deutlich, wie schwer es den Meisten doch fällt, etwas Positives über sich selbst zu sagen: viele dissoziierte Beschreibungen und Erläuterungen, Verallgemeinerungen durch die Verwendung von Begriffen wie „man“, Weichmacher wie „eigentlich“, die die eigene Leistung wieder schmälern und vieles mehr. Die Frage danach, welche Eigenschaften denn konkret hilfreich waren, um dieses oder jenes erreicht zu haben, lieferte an vielen Stellen aufschlussreiche Aha-Momente.

Probiere es auch mal aus, um selbst zu beobachten und zu reflektieren was passiert – am besten zu zweit, damit ihr jeweils genau auf die Wortwahl des Gegenübers achten und euch Auffälligkeiten gegenseitig zurückmelden könnt. Findet anschließend heraus, welche Eigenschaften euch zu diesem Erfolg verholfen haben. Zuletzt teilt ihr eure mit der Übung gemachten Erfahrungen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Sei live dabei, wenn wir täglich Themen wie diese auf Clubhouse reflektieren und bringe dich gerne auch aktiv mit ein. Hier geht’s zum Deep Talk Club auf Clubhouse.

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