Denk mal darüber nach: Wie viele konkrete Beispiele fallen dir hierzu ein?

Zusammen mit Steve Wozniak (vgl. Foto links) und Ron Wayne gründete Steve Jobs 1976 Apple, um zunächst die Idee eines Heimcomputers und später weitere Entwicklungen zu realisieren. Damals waren die Rechner so groß, dass sich niemand vorstellen konnte, dass die Idee vom eigenen Computer zu Hause Wirklichkeit werden könnte.  

Auch würden wir heute nicht in einem Flugzeug sitzen, um in ein paar Stunden um die Welt zu fliegen, wenn es nicht Menschen gegeben hätte, die an das Fliegen geglaubt hätten. Sie wurden lange Zeit als Spinner abgetan. Doch dann gelang es Otto Lilienthal Ende des 19 Jahrhunderts, sich mit einem Fluggerät in die Luft zu erheben.

Je länger wir darüber nachdenken, desto mehr Beispiele fallen uns ein.
Und möglicherweise hast auch du schon Ideen gehabt, die dein Umfeld nicht ernst genommen hat. Aber auch ohne Einwand von außen neigen wir oft dazu, neue Ideen direkt wieder zu verwerfen, weil wir im nächsten Moment bereits darüber nachdenken, warum dieses oder jenes nicht möglich ist. Stattdessen sollten wir uns viel häufiger Fragen, was wir wirklich wollen und uns erst danach darum kümmern, wie es uns gelingt. 

Überlege, ob du in der Vergangenheit Ideen hattest, die du vielleicht zu früh wieder zur Seite geschoben hast. Möglicherweise lohnt es sich, die eine oder andere Idee erneut aufzugreifen und weiter zu verfolgen.
Und solltest du gerade an etwas arbeiten, das für andere abwegig erscheint, lass dich nicht gleich entmutigen. Bleib an deiner Idee dran und suche weiter nach Wegen, die dir die Umsetzung ermöglichen.

Denk dran: Edison ist nicht gescheitert. Er hat nur „10.000 Wege entdeckt, die nicht funktioniert haben.“ (Thomas Alva Edison) 😉

© Image: Dr. Yasemin Yazan & Steve Wozniak